Eine tropische kleine Stadt, die Touristen sicher gerne besuchen.

Test: Tropico 3 (PC)

Wohl jeder denkt ein wenig an Kuba, wenn man die ersten Zeilen gelesen hat. Die Aufgabe des Spielers ist es einen Staat auf einer Insel zu gründen. Um die Parallelen zu Kuba noch zu verstärken, gibt es zwei große politische Mächte auf der Welt, die USA und die UdSSR. Es gibt eine Einzelspieler-Kampagne, die insgesamt 15 Missionen umfasst und teilweise auf realen Ereignissen, wie die Kuba-Krise, basiert. Diese Missionen sind zwar mehr oder weniger jedes mal das gleiche, da man immer aufbauen, haushalten und Politik betreiben muss, jedoch unterscheiden sie sich in der Aufgabenstellung. Der Spieler muss die unterschiedlichen Wirtschaftszweige nutzen, um die jeweiligen Missionen abzuschließen. Dadurch wird das Spiel in der Kampagne nicht langweilig und motiviert. Einen Widerspielwert hat es aber kaum.

Die Gebäude strahlen einen rustikalen Charme aus, nicht?Das Spiel lässt sich in drei Bereiche unterteilen: Zum einem gibt es den Aufbau-Teil, indem der Spieler Gebäude und Straßen errichten muss, für Arbeiter sorgen muss, auf deren Bedürfnisse eingehen sollte und schließlich für eine positive Bilanz sorgen muss. Man erhält im Laufe der Kampagne immer weiter Finanzhilfen von den USA und der UdSSR, den größten Teil des Geldes macht man aber mit dem Export von Gütern. Der zweite Bereich ist die internationale und nationale Politik. Dieser Bereich fällt leider kleiner aus als erhofft. Der Spieler muss zwischen den USA und der UdSSR geschickt handeln, damit man die größtmöglichen finanziellen Hilfsmittel erhält. Dazu kommt, dass das Volk natürlich hin und wieder Wahlen abhalten will. Diese kann man natürlich einfach übergehen und evt. Revolutionsversuche blutig niederschlagen. Sollte man sich aber für Wahlen entscheiden, kann man eine Rede halten, Wahlversprechen machen und wenn die eigene Beliebtheit ausreicht, wird man im Amt bestätigt. Während des Wahlkampfes wird immer die Stimmenverteilung angezeigt, wodurch dies leider nicht so spannend ist, wie man denkt.