Endlich können auch PC-Spieler dem Widerstand beitreten.

Test: Red Faction: Guerrilla (PC)

Die Geschichte von Red Faction: Guerrilla aus dem Hause THQ ist eben ein wenig unlogisch, aber in einem Third-Person-Shooter macht das nichts. Es gibt auf dem Mars eine menschenfreundliche Atmosphäre, einen passiven Widerstand, der nur auf uns wartet um aktiv zu werden und eine böse, gesichtslose Armee. Das Alles ist der perfekte, aber eben unrealistische Stoff für einen guten Shooter.

Spielerisch ist und bleibt es ein grundsolider Third-Person-Shooter mit keinen revolutionären Ansätzen. Der Mars, besser gesagt das Stück Land was wir da vorgesetzt bekommen haben, ist in Gebiete eingeteilt. Wir kämpfen uns von Gebiet zu Gebiet. In jedem müssen wir Pflichtmissionen abarbeiten, die erst frei geschaltet werden, wenn wir eine gewisse Anzahl von Nebenmissionen erfüllt haben. Die Missionen haben fast immer etwas mit Zerstörung und Waffengewalt zu tun, sind aber dennoch sehr abwechslungsreich. Vor allem das ist eine Stärke des Spiels.

Große Schlacht und Propagandaplakat Es gibt zwei wichtige Faktoren: Der erste ist die „Kontrolle“ der EDF (Earth Defence Forces). Liegt diese bei Null können wir das Gebiet befreien, natürlich durch eine große Schlussmission. Wir können diesen Wert senken durch die Zerstörung von speziellen Gebäuden, Befreiung von Kolonisten, Verteidigung von Stützpunkten und das Erfüllen von Missionen. Der Zweite ist die „Moral“, je höher diese ist desto eher schließen sich die Kolonisten euch an und desto größer ist die Bonusbelohung für eine Mission. Der Wert wird durch die Missionen, aber auch durch das Befreien von Kolonisten und das Zerstören von Propaganda-Schildern erhöht.