Die Level sind immer linear aufgebaut, was keinen Platz für taktische Spielereien lässt.

Test: Raven Squad (PC)

Im ersten Moment klingt es nach einer sehr interessanten Mischung aus den beiden beliebtesten Genre, aber leider hält dieses Interesse beim Spielen nicht all zu lang an. Raven Squad hatte viele Schattenseiten trotz tropischem Setting.

Die Story ist an den Haaren herbeigezogen. Irgendwie musste man es schaffen, dass zwei Teams von jeweils drei Mann irgendwo sind und keine Verstärkung haben. Man fliegt also im Jahre 2011 mit einem eher altertümlichen Flugzeug in den Urwald, wird abgeschossen und landet irgendwo dort. Der Urwald wird natürlich von irgendwelchen aufständischen Rebellen kontrolliert. Die erste Mission ist es dann, die beiden getrennten Teams wieder zu vereinen, um dann gemeinsam dem Feind entgegen zu treten.

Jedes Squad hat seine eigenen Muntionskisten. Jeder der Männer ist ein Soldat, hat ein Gewehr und eine spezielle Fähigkeit / zweite Waffe. Diese Waffen kann man im Laufe des Spiels nicht wechseln, auch gibt es keine Upgrademöglichkeit – man kann aber jederzeit zwischen den sechs Charakteren wechseln (ausgenommen ist hier die erste Mission).

Das erste Team („Assault Squad“) besteht aus Paladin, welcher ein Maschinengewehr trägt und zusätzlich dazu noch ein schweres MG hat um Sperrfeuer zu geben, Oso, welcher ein Maschinengewehr mit einem Laserzielvisier hat und Splittergranaten werfen kann und Thor, welcher mit einer Schrotflinte um sich ballert und einen Raketenwerfer mitbringt.