Painkiller: Resurrection

Review: Painkiller: Resurrection (PC)

Texturen sind eine Schwachstelle des SpielsSpielerisch ist es ein reinrassiger Ego-Shooter und mehr kann man einfach nicht erwarten. Es gibt zwei elementare Spielfunktionen: Schießen und springen! In den Leveln gibt es nun auch Geheimwege, in denen man zusätzliche Munition und Schätze finden kann. Auf der einen Seite eine gute Erweiterung, doch muss man jeden dieser Gänge „gesäubert“ haben um gegen den Endgegner antreten zu dürfen bzw. weiter gehen zu können. Das kann teilweise zu großem Frust führen. Die Gegner spawnen manchmal direkt vor dem Charakter. Auch so etwas sollte eigentlich vermieden werden. Die Entwickler haben sich nicht bemüht, dass auch nur ansatzweise zu vertuschen.

Auf der Rückseite der Hülle steht groß „Wenn es einen Gott gibt – dann ist er gegen dich!“. Ich weiß zwar nicht, ob es einen Gott gibt, aber meine Augen haben definitiv etwas gegen die Grafik dieses Spiels. Selbst auf den höchsten Einstellungen sieht das Spiel schlecht aus. Nostalgiker werden sich vielleicht daran erfreuen, aber für alle die wenigsten eine recht gute Grafik mögen, ist dieses Spiel definitiv zu hässlich. Auch von der „atemberaubender Physik“ habe ich nur wenig gesehen. Es gibt nur wenige zerstörbare Objekte und teilweise hängen die toten Gegner merkwürdig in der Luft herum.

Lichter hingegen sind die größte, wenn auch kleine StärkeDer Sound rundet das Gesamterlebnis würdig ab. Die Vertonung wirkt veraltet, die Musik ist zwar passend aber auch eher unterdurchschnittlich. Dazu kommt die unglaublich nervige Meldung, dass eine neue Version verfügbar ist. Dies lässt sich nicht abschalten und während des gesamten Spielens bleiben die Worte eingeblendet. Nach anfänglichen Miseren mit fatalen Fehlern, ist die neuste Version relativ stabil. Hier wurde nachträglich ausgebessert.

Man kann bis zu drei Freunde mitnehmen auf dieses Abenteuer, ob man drei Freunde finden, die es spielen wollen, ist eine andere Frage. Es gibt zwei neue Waffen und ganze sechs neue Gegner(-typen). Überragend sind alle Neuerungen nicht.