Medal of Honor

Review: Medal of Honor

Wie beim Genrekollegen Call of Duty: Modern Warfare wird nun auch im neuen Medal of Honor heutige Ereignisse thematisiert. Neu hierbei ist, dass ein Kriegsspiel einen noch laufenden Konflikt skizziert. EA erhielt dafür in der Vergangenheit zahlreiche Kritik, den andauernden Krieg in Afghanistan als Thema für ein Spiel zu nutzen. Durch den Druck von Medien und Briefen von Angehörigen gefallener Soldaten wurde die Taliban-Partei kurzerhand in „feindliche Kämpfer“ umbenannt.

So schickt sie EA als Elitesoldat in die Krisenregion Afghanistan im Kampf gegen die Taliban. Mit einer Spielzeit von weniger als sechs Stunden ist der Solopart des Spiels eher dürftig ausgefallen und erreicht damit einen neuen Negativrekord in der Spielentwicklung. Klar liegt der Fokus auf dem Mehrspielerteil des Titels, dennoch sollte EA in Zukunft etwas weniger Geld in die Promotion stecken und den groß angekündigten Storymodus etwas mehr aufpeppen.

Ihr übernehmt unterschiedliche Rollen in verschiedenen Einheiten, die zusammen an einem Einsatz gegen feindliche Truppen teilnehmen. Als Hauptdarsteller gilt darunter die sogenannte Tier 1 Operator-Einheit. Eine Spezialeinheit die hinter feindlichen Linien agiert. Neben der Steuerung dieser Spezialeinheit, dürfen sie außerdem auf einen Ranger mit dem Namen Adams oder auf einen Helikopter zurückgreifen.

Dabei gilt es unter zahlreichen geskripteten Ereignissen im Feindesland Sabotageakte, Kampfeinsätze oder Flugmissionen zu absolvieren. Die Geschichte wird durch sehenswerte Zwischensequenzen weitergesponnen und ergänzt.


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