Left 4 Dead 2

Review: Left 4 Dead 2 (PC)

Die Überlebenden

Die auffälligste Änderung sind wohl die neuen Helden von Left 4 Dead 2. Da die alten vier Helden aus dem ersten Teil anscheinend überlebt haben, dürfen sich nun der High School Lehrer Coach, der Mechaniker Ellis, der Glücksspieler Nick und die Nachrichtenproduzentin Rochelle den Weg durch den Süden der USA nach New Orleans bahnen. Hier soll einer der wenigen Orte auf der Landkarte sein, wo noch nicht jeder jeden annagen möchte.

Wie immer legt Valve nicht allzu viel Wert auf die Story der einzelnen Protagonisten sondern mehr auf die Action des Überlebenskampfes. Es gibt aber wieder jede Menge Details zur Story an Wänden der Levels zu finden. Dies hat mir schon im ersten Teil sehr gefallen und führte nicht selten dazu, dass man den Anschluss an die Gruppe verloren hat um sich die Nachrichten anderer Überlebender durchzulesen.

Erwartungsgemäß geht man davon aus mit Left 4 Dead 2 einen Ego-Shooter zu erhalten der den Fokus auf das abballern von Zombiehorden und mit dem verbundenen Teamwork legt.
Dies hat Valve wieder gut hinbekommen und einige Verbesserungen hinzugefügt. So hat der KI-Regisseur ein Update erhalten und neben den altbekannten Bosszombies Boomer, Hunter, Smoker und Tank wurden drei neue Fieslinge ins Spiel integriert. Zum einen wäre da der Jockey, welcher auf den Rücken des Opfers springt und auf ihm durch die Gegend reitet. Dabei kann er den Überlebenden steuern da dieser Handlungsunfähig ist.

Der Charger ist die Miniversion des Tanks, dieser stürmt auf seine Gegner zu und rammt sie in die nächste Wand die hinter dem Opfer steht. Zu guter Letzt wäre da noch der Spitter. Die stärke des Zombies liegt hier im Fernkampf indem er die Überlebenden mit ätzendem Schleim bespuckt. Außerdem gibt es auch leicht modifizierte Versionen der normalen Zombies. Diese tragen kugelsichere Westen oder feuerfeste Anzüge und müssen so mit unkonventionellen Mitteln zu Boden gebracht werden.