Dragon Age: Origins im Test

Review: Dragon Age: Origins

Dragon Age: Origins – Review

Der Entwickler BioWare ist in den letzten Jahren zum Hitgaranten für PC- und Konsolenspiele geworden. Man denke nur an die erfolgreiche Baldurs Gate-Reihe oder an die vielen begeisterten Fans von Star Wars: Knights of the old Republic. Selbst der Versuch ein Rollenspiel im Science-Fiction Bereich anzusiedeln gelang mit dem großartigen Mass Effect. Nun liefert BioWare einen neuen Garanten auf den Rollenspielthron mit dem sehr erwachsen daherkommenden Dragon Age: Origins ab.

Dragon Age: Origins bedient sich, wie viele Rollenspiele, an einer Welt mit genretypischen Setting. So hat man in der Welt von Dragon Age ein Königreich was langsam auseinander zu fallen scheint, bedroht von einer dämonischen Macht die schon oft besiegt war bevor sie nun Wiedervereinigung feiert und das Leben der menschlichen Rasse schwer macht.

Die Grauen Wächter, so der Name einer magisch begabten Gruppe, sollen diesen Missstand wieder in Ordnung bringen, allerdings werden diese nicht mehr allzu viel respektiert und so geht die Warnung vor einem erneuten Angriff der dämonischen Kräfte im Rollenspiel-Nirvana unter.

Und hier kommen wir ins Spiel

Wie üblich erstellt man auch in Dragon Age seinen Alter Ego in einem Charaktereditor. Ob bei der Geschlechterwahl, der Rasse oder Gesinnung, es stehen allerlei Möglichkeiten zur Verfügung mit welchem Charakter ihr das Spiel durchleben wollt. Neu hierbei ist das es zwischen insgesamt sechs verschiedenen Storysträngen zu wählen gilt. Dies ist zwar nicht komplett neu, aber BioWare setzt diese Art der Erzählung der Herkunftsgeschichten konsequent um. So kann man die verschiedenen Geschichten selbst Nachspielen und unter verschiedensten Lösungswegen und Storyverläufen wählen.
Dragon Age bietet drei verschiedene Klassen. Dies erscheint wenig im Vergleich zu anderen Rollenspielen. Doch diese drei Klassen lassen sich in jeweils zwei verschiedene Storystränge aufteilen und auch sonst sehr individuell anpassen. Also wählen wir erst einmal die Rasse der Elfen um darauf folgend die Klasse der Magier zu bestimmen. Danach kann man sich einen der sechs Hintergrundgeschichten heraussuchen, in unserem Fall die Geschichte der Magier.
Abschließend kann man seine Charakterattribute und -fähigkeiten auswählen, natürlich findet sich hier jeder Rollenspielfan sofort zurecht und dieser Schritt geht schnell von der Hand.