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Review: Call of Duty Modern Warfare 2 (PC)

Call of Duty Modern Warfare 2 wurde im Grunde schon vor dem Release als „Spiel des Jahres 2009“ betitelt und ich bin mir nicht ganz sicher, ob es diesen Titel wirklich verdient hat. Außer Frage steht, dass Infinity Ward einen guten Job macht und gute Spiele entwickeln kann. Doch nicht alles ist gut am inzwischen sechsten Teil der Call of Duty Serie.

Die Story spielt fünf Jahre nach der des ersten Teils. Entsprechend geht es wieder darum als guter Amerikaner oder Brite einen bösen Kerl zu jagen. Im zweiten Teil wird das Böse durch Russland und vor allem einen russischen Terroristen, bekannt aus dem ersten Teil, personifiziert. Es gab in Russland einige negative Kritiken, dass das Spiel einzig gegen Russen und Russland wettere. Die Kritiker haben damit durchaus Recht, aber es ist eigentlich zweitrangig auf wen genau der Spieler schießt. Hauptsache es gibt eine interessante Geschichte und es wird viel geschossen. Da sonst immer gegen Nazis gewettert wird, ist die kleine Abwechslung gar nicht so schlecht.

Im Verlauf des Spiels spielt man die unterschiedlichsten Charaktere und reist um die halbe Welt. Das sind zugleich eine große Schwäche und eine große Stärke des Spiels. Zum einem sieht der Spieler sehr viele unterschiedliche Regionen, wodurch viel Abwechslung ins Spiel kommt. Auf der anderen Seite, spielt man so viele unterschiedliche Charaktere, dass man kaum eine Bindung zu einem aufbauen kann. Entsprechend vielseitig, aber eben wenig zusammenhängend ist auch die gesamte Geschichte.