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Test: Tropico 3 (PC) - Seite 2

Nur mit Elektrizität kann der Fortschritt eingeleitet werden.Als drittes kann man noch sogenannte „Erlässe“ erlassen, die zum Beispiel die Beliebtheit steigern, indem man Steuern senkt, oder die USA loben, was natürlich zu einem höheren Ansehen bei diesem Land führt. Dazu kommt noch, dass es immer wieder Aktionen gibt, bei denen der Spieler sich entscheiden muss. Ein Beispiel ist, ob man es gestattet, dass ein ausländischer Investor eine Rumdestillierung aufbaut, die uns keine Rohstoff bringt, aber jährlich ein wenig Geld. Natürlich freut es die Kapitalisten auf der Insel, wenn El Presidente so etwas genehmigt, man verärgert aber die Kommunisten damit. Zusätzlich ist El Presidente noch als steuerbarer Avatar im Spiel. Er fungiert als Soldat bei einer Revolution, kann den Produktionsgebäuden einen Bonus verleihen und die Baugeschwindigkeit erhöhen.

Das Alles wirkt durchdacht und greift teilweise sinnvoll ineinander.

Zusätzlich gibt es einen sogenannten „Sandkasten“, indem man einfach frei bauen kann. Das ist vor allem für die interessant, die die Kampagne entweder bereits durchgespielt haben oder kein Interesse an der Geschichte haben. Eine weitere Motivation bieten die „Herausforderungen“, welche man selbst konfigurieren kann (mit dem Editor) und mit einem Freund spielen kann.

Grafisch weiß das Spiel durchaus zu gefallen. An sich ist die Grafik sehr zeitgemäß, einzig das Wasser sieht nicht sonderlich gut aus. Es gibt Spiele wie zum Beispiel Siedler, bei denen man gut und gerne einfach mal ein wenig den kleinen Charakteren beim Bauen und Schaffen zuschaut. Das ist bei Tropico 3 leider nicht der Fall, so schön sind weder die Animationen noch die Charaktere.



 
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