Sam Fischer ist wieder da! Spinter Cell: Convicition will mit mehr Action punkten. Die ersten Screenshots sahen noch ganz anders aus als die letzten. Und auch das Spiel präsentiert sich komplett anders. Ob die Mission geglückt ist und ob sich die vielen Verschieben gelohnt haben, könnt ihr unserer Review lesen.
Splinter Cell: Conviction setzt geschichtlich da an, wo der letzte Teil aufhört. Dennoch versteht jeder die eher elementare Geschichte. Sam Fischer bestraft die bösen Kerle, die seine Tochter getötet oder eben auch nicht getötet haben und bekommt dabei Hilfe von seiner alten ehemaligen Kontaktperson, die ihm aus irgendeinem Grund hilft.
Third Echelon, sein ehemaliger Arbeitgeber, ist dabei sein neuer Feind und die Agenten, zu denen er damals auch zählte, sind nun seine Feinde. Erstmal in der Geschichte um Sam Fischer ist er auch mal der Gejagte. Leider kommt das im Spiel nicht wirklich zum Tragen. In den nur elf Missionen des leider sehr kurzen Einzelspielermodus gibt es in unterschiedlichsten Umgebungen, darunter das weiße Haus, Irak und ein x-beliebiger Kirmes, immer um das Gleiche: Von a nach b zu kommen und dabei alle Gegner auszuschalten. Das wird hin und wieder ein wenig aufgelockert, aber die Level sind viel zu linear. Wünschenswert wäre eine Levelgröße und Wegvielfalt wie im letzten Hitman-Spiel – das bietet Splinter Cell: Convicition aber leider nicht.
Das Gameplay hat sich rudimentär verändert. Schleichen und von Schatten zu Schatten huschen ist keine Pflicht mehr. In den meisten Missionen wird dem Spieler erlaubt mit gezogener Waffe in die Feinde zu rennen – dass das nur selten von Erfolg gekrönt ist, versteht sich von selbst. Sich tarnen und Gegner leise ausschalten sind Tätigkeiten, die man als Spieler von selbst macht, auch wenn die Spielmechanik, das nicht zwingend verlangt. Einer der Entwickler meinte in einem Video „Wir machen den Schatten zu etwas, was der Spieler will“. Das Zitat passt unglaublich gut auf die neue Mechanik. Besonders ist noch das neue „Mark & Execute“ – Feature. Je nach Waffe kann Sam zwei bis vier Gegner markieren und dann durch nur einen Klick töten. Diese Fähigkeit muss aber immer wieder durch einen Nahkampfkill aktiviert werden.
