Die Welt von Just Cause 2 könnte größer kaum sein. Es reihen sich Dschungel und Berge an Meere und Klippen. Städte, Dörfer und Flughäfen sind genauso vorhanden wie Ölbohrinseln und Wüsten. Wie schon erwähnt könnte die Performance nicht besser sein. Klar könnten hier und da mal ein paar mehr Details nicht schaden. Dennoch ist man einfach überwältigt von der gigantischen freibegehbaren Welt. Die Avalanche Engine verzaubert dabei gerade mit einer grandiosen Weitsicht über mehrere Kilometer. Da darf ein Echtzeit-Wettersystem und schön anzusehende Explosionen nicht fehlen.
Fazit
Alles in allem ist Just Cause 2 eine wirklich gute Fortsetzung des ersten Teils. Rico Rodriguez zerlegt mit seinem Gleitschirm und Enterhaken manchmal elegant, manchmal trickreich oder einfach rabiat seine Gegner und Umwelt. Dass dabei höllischer Spaß aufkommt ist wohl nicht weiter erwähnenswert. Die Grafik ist ein Traum und dürfte auch auf schwächeren Rechnern ein gutes Bild abgeben. Wem Grand Theft Auto zu klein ist oder nicht genug Fahrzeuge bietet, dem sei Just Cause 2 ans Herz gelegt. Allerdings dürfte Just Cause 2 mit seiner eigenen „kleinen“ Open-World für manche Vollblutzocker zu Arcade-lastig sein. Denn das Spiel ist voll auf Action getrimmt und pfeift dabei auf Physik und z.B. auf das genaue Zielen von Gegner. Ich hätte mir einen guten Mehrspielermodus gewünscht, ansonsten war ich sehr überrascht vom neuen Avalanche Software-Projekt und kann es definitiv weiterempfehlen.
Wertung: 83%
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