Spielerisch bietet es also drei Arten des Kampfs, die das Spiel relativ abwechslungsreich machen. Leider sind die einzelnen Bereiche aber nicht abwechlungsreich und auch in der Vertikalen geht es nur um das Eine. Der Spieler erhält für jeden getöteten Feind sogenannten Technik-Punkte, die er dann in Upgrades investieren kann. Warum es auf einmal Upgrades für Wills Waffen und Jetpack gibt, fragt der Spieler sich vergebens – eine Antwort findet man im Spiel nicht. Ernsthafte Neuerungen gibt es aber auch nicht. Einzig die Präzision und der Schaden werden erhöht. Ausgenommen ist hierbei das Jetpack, dass auf dem höchsten Level, also Level 3, mit kleinen Raketen bestückt wird - was in der letzten Mission sehr hilfreich ist.
Fazit
Dark Void bringt ein paar Neuerungen mit, aber leider retten die das Spiel auch nicht mehr. Es fehlt an allen Enden: Die Story ist zu kurz, langweilig und vorhersehbar, die Steuerung ist nicht präzise genug, die RPG-ähnlichen-Elemente sind unrealistisch und zu klein ausgefallen, die Dialoge sind öde und die Grafik wirkt angestaubt.
Mit einer nur rund 7 stündigen Kampagne, keinem Mulitplayermodus und fehlender deutscher Sprachausgabe ist Dark Void erst ein Kauftipp, wenn es für unter 15 € verfügbar ist.
Plan B Entertainment, die Produktionsfirma von Brad Pitt, hat sich bereits vor dem Release des Spiels, die Filmrechte gesichert und könnte jetzt einen Film zu Dark Void, was soviel heißt wie dunkle Leere, produzieren. Es bleibt zu hoffen, dass der Film eine interessantere Geschichte bekommt und nicht auch in gähende Leere umbenannt werden müsste.

Beeindruckende Gegner gibt es in Dark Void durchaus, doch leider machen sie die Geschichte auch nicht wirklich spannender.
Wertung: 71%
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