Der Entwickler Electronic Arts präsentiert den nunmehr vierten Teil der Command & Conquer-Serie. EA will mit Tiberian Twilight die legendäre Echtzeitstrategiereihe zum Abschluss bringen und mit zahlreichen Neuerungen beim Spieler punkten. Ob der neuste Spross auch Innovationen mit sich bringt und nicht wieder allzu bunt vom Setting ausfällt, erfahren Sie in unserer Review für Command & Conquer 4: Tiberian Twilight.
In Zeiten von sehr guten Strategietiteln wie Company of Heroes, Starcraft 2, Dawn of War 2 oder dem nahenden R.U.S.E., tat sich EA in der letzten Zeit sehr schwer mit wirklichen Innovationen mit ihrem Strategieflagschiff Command & Conquer. Schon die letzten Titel waren eher Mittelmaß und an das jüngere Publikum gerichtet. Doch nun geht Tiberian Twilight neue Wege. Weg vom üblichen Basisbau und Rohstoffe sammeln, hin zum heutzutage typischen schnellen Gameplay. Mit neuem Konzept, aufgemotzter Grafik, der Auflösung wer Kane wirklich ist und was seine Bruderschaft von NOD plant, versucht der Entwickler neue Akzente zu setzen.
Wie schon im Vorfeld von EA angekündigt, werden auch im vierten Teil reale Filmsequenzen die Story vorantreiben. So wird mit den doch sehr sympathisch wirkenden Szenen an die alten guten Tage von C&C erinnert. Obwohl wir die GDI einen Bund mit Kane eingeht kommt es zum Eklat zwischen NOD und GDI, weil Teile der Bruderschaft gegen Kane rebellieren. Somit stehen wieder zwei Kampagnen zur Auswahl und beide Parteien im Clinch.
Wie schon erwähnt wurde gibt es im vierten Teil keinen Basisbau im eigentlichen Sinne. Auch ist das Sammeln von Rohstoffen mit Sammlern, deren KI immer ein schmerzliches Thema war, der Crawler Unit zum Opfer gefallen. Diese Basiseinheit verbindet nun alles was das Produzieren von Einheiten angeht.
