Zusätzlich zu den komplett unterschiedlichen Fraktionen und den RTS-Elementen gibt es aber noch weitere Features. Der Entwickler wirbt mit „dynamischer Umgebung“. Das System klingt äußerst interessant. So können die Aliens Teile der Karte, zum Beispiel einer Raumbasis, infizieren und mit ihrem Schleim überziehen. Das führt dann unter Umständen zu einem Energieausfall, sodass die Lichter ausgehen und Energie benötigende Gebäude der Marines nicht mehr funktionieren. Dagegen können diese natürlich mit Flammenwerfen vorgehen. Die eigene Engine soll eine breite Möglichkeit an Variationen bieten und jedes Match dadurch einzigartig machen.
Zuletzt wird Natural Selection II mit allen Tools, mit denen die Entwickler das Spiel momentan entwickeln, ausgeliefert. Dazu gehören der Leveleditor, der Model-Viewer, der Cinematiceditor und der Scriptdebugger. Damit wollen sie, ganz wie es sich eigentlich gehört, die Modder unterstützen und es bleibt zu hoffen, dass sich viele fleißige Modder finden, die das Spiel weiter ausbauen.
Vermarktet wird das Spiel nur online, einmal über Steam und einmal über die Seite der Entwickler. Nach einem Sudoko-Lernspiel, arbeiten die Entwickler nun an einem Spiel, was ich als „Eventueller Überraschungshit 2010“ bezeichnen will. Natural Selection II hat das Potenzial ein gutes Spiel zu werden. Jetzt bleiben uns nur noch zwei Fragen: Wann genau erscheint es und für welche Seite soll ich mich nur entscheiden?

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