Aber auch der Fan des klassischen Adventures soll nicht zu kurz kommen. So gibt es wie immer viele, teilweise auch anspruchsvolle Rätsel. Die Spiellänge soll ungefähr 20 Stunden betragen, dabei hängt es natürlich stark davon ab, wie viele der Dialoge ihr euch anhört. Die Entwickler haben dabei versucht einen möglichst filmähnlichen Stil zu erzeugen.
Marco Zeugner (Projektleiter, Besitzer und Gamedesigner) von Deep Silver hat uns verraten, dass die Erstellung von solchen actionsgeladenen Szenen sehr aufwendig ist und sie daher vermehrt nur am Anfang eingesetzt wurden um den Einstieg zu erleichtern.
Der grafische Stil ist anders als in den vorherigen Werken. Man hat sich für einen illustrativen Stil entschieden, das heißt die Hintergründe sind komplett handgezeichnet. Die Spielwelt wirkt sehr stimmig und es entsteht sofort eine Stimmung wie damals im Kino als Harrison Ford (alias Indiana Jones) noch sein Lasso schwang. Leider ist die musikalische Untermalung zwar gut, aber nicht zu vergleichen mit der genialen Filmmusik von Indiana Jones. Marco Zeugner erklärte dazu, dass man die etwas sanftere Musik gewählt hat um den Spieler langfristig nicht abzuschrecken. Nach 30 Minuten „Indiana Jones“ Titelmelodie hört selbst der größte Fan auf zu spielen.
Technische Neuerungen sind zum einem, dass die Hintergründe nun eine höhere Auflösung haben – dies hat aber die die Hardwareanforderungen nicht spürbar erhöht. Auf der anderen Seite, soll das Spiel nun mit vielen verschiedenen Auflösungen zu Recht kommen.
Das klassische Adventure ist für manche etwas zu langweilig. Das neue Adventure „Lost Horizon“ könnte dieses Manko ausgleichen. Die Entwickler versuchen einen interaktiven Abenteurfilm zu entwickeln und das scheint ihnen auch zu gelingen. Jeder Adventurefan, der Indiana Jones cool findet, darf sich auf das dritte Quartal 2010 freuen, denn dann erscheint „Lost Horizon“.
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