Auch drei Missionen der Kampagne kann man in der Beta anspielen. Leider gibt es noch viele Bugs, doch das was man sieht und spielen kann gefällt durchaus. Man erkennt schnell, dass die Leveldesigner sich wie immer große Mühe gegeben haben interessante und vielseitige Maps zu erstellen. Die drei ersten Missionen der Kampagne wirken stimmig, sind aber weder sonderlich fesselend noch actionreich. Es ist bis jetzt nur wenig über die Geschichte bekannt und jeder Siedler-Fan muss sich wohl überraschen lassen.
Die Geräusche des Waldes, der Tiere und des Wassers wissen zu gefallen. Ganz anders ist es da mit der Musik. Während im letzten Teil noch ein Orchester die Musik beisteuerte, setzen die Entwickler im neuen Teil auf neuer wirkende Musik. Diese passt aber leider überhaupt nicht zu Die Siedler. Zumindest symbolisiert die Musik, dass sich die Serie verändert hat, aber vor allem der Titelsong ist eher eine Zumutung.
Der Multiplayermodus ist zugegeben spannender und actionreicher als jemals zuvor. Dabei kommt ihm vor allem das neue Kampfsystem zu Gute. Dieses basiert auf Generälen, die der Spieler befehligen kann. Dabei hat jeder General seine Armee, die wir natürlich ausbilden müssen. Diese Truppen könnten dann zum Beispiel Gebiete erobern, verteidigen und feindliche Truppen vernichtend schlagen.
Fazit
Die Siedler 7 könnte das beste Siedler-Spiel aller Zeit sein. Doch leider ist der neue Siedler-Teil nicht so familienfreundlichen wie das im Trailer wirkt. Der siebte Teil der Serie kann vor allem durch viele interessante und sinnvolle Neuerungen punkten, doch die Entwickler haben noch viele Löcher auszubessern bevor das Spiel erscheinen kann. Dennoch ist es ein Anwärter für den deutschen Entwicklerpreis 2010 – das liegt aber nicht an der überragend Qualität des Spiels, sondern vielmehr daran, dass ernsthafte Konkurrenz, außer Crysis 2, fehlt.

Die Animationen der Siedler sind hübsch und es macht Spaß ihnen einfach beim Siedeln zuzuschauen.
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